Arbeitsstipendien für Übersetzer

Für professionelle Literaturübersetzer bietet die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Arbeitsaufenthalte in verschiedenen Übersetzer- und Autorenhäusern an.  Voraussetzung ist, dass die Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre an einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Übersetzer- und Literaturprojekt (z.B. Internationales Übersetzertreffen, Hieronymus-Programm, Karl-Dedecius-Preis) teilgenommen haben oder an der Übersetzung eines belletristischen Werkes arbeiten, das mit einem „Grenzgänger-Recherchestipendium“ gefördert wurde. Anlässlich des Veranstaltungsschwerpunkts „Tranzyt - Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ der Leipziger Buchmesse 2012 finden außerdem literarische Übersetzungen aus dem Belarussischen, Ukrainischen und Polnischen ins Deutsche, die bis einschließlich 2014 publiziert werden, besondere Berücksichtigung.

Die meisten dieser Häuser sind Mitglieder im Netzwerk HALMA e.V. (www.halma-network.eu). Des Weiteren gehören das Europäische Übersetzer- Kollegium Straelen, die Internationale Jugendbibliothek München sowie das Übersetzerhaus Looren dazu. Langfristige Absprachen gewährleisten, dass der Arbeitsaufenthalt auch tatsächlich wie gewünscht realisiert werden kann. Ort und Dauer des Aufenthaltes (je nach Bedarf und Möglichkeit von zwei bis zu vier Wochen) orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Übersetzers.

Die Bewerbung ist jede Zeit möglich
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