Berliner Übersetzerwerkstatt



Die Berliner Übersetzerwerkstatt bietet bis zu zehn von einer Jury ausgewählten Teilnehmern ein Stipendium und die Gelegenheit, an mehreren Wochenendseminaren durch intensive Textarbeit und Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis ihre Sprachfertigkeit aufzufrischen, Kenntnisse in der Berufskunde zu gewinnen, Einblicke in Literatur- und Übersetzungsgeschichte zu erlangen sowie durch Analyse, Vergleich und Kritik ihren Übersetzungsstil zu hinterfragen und zu überarbeiten. Die Vermittlung von Produktions- und Rezeptionsvorgängen des Literaturbetriebs rundet die Fortbildung ab.

DEADLINE: 11.6.2012

 

Bewerbungsbedingungen

Zur Förderung zugelassen sind nicht abgeschlossene Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Dazu gehören neben Lyrik, Prosa und Theaterstücken auch Kinder- und Jugendbücher und literarische Essays. Um die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt kann sich bewerben, wer einen solchen Text ins Deutsche zu übertragen beabsichtigt.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen beim
LCB, Übersetzerwerkstatt 2012,  Am Sandwerder 5,  14109 Berlin.

Bewerbungen müssen bis zum 11. Juni 2012 im LCB eingehen.

Die Bewerbung muß enthalten:

Name und Anschrift
einen kurzen Lebenslauf, der insbesondere Angaben über die bisherige übersetzerische Tätigkeit sowie sonstige berufliche Tätigkeiten während der Dauer der Übersetzerwerkstatt enthält
Angaben über das zu fördernde Übersetzungsprojekt: kurzes Exposé, 10 Seiten Übersetzungsprobe mit entsprechendem Originaltext.
einen Hinweis auf die Rechtsgrundlage der Übersetzung. Sind die Rechte frei? Erfolgt die Übersetzung im Auftrag eines deutschen Verlages bzw. mit oder ohne Absprache mit einem Rechteinhaber? Übersetzungen, deren Publikation schon aus urheberrechtlichen Gründen ausgeschlossen ist, können nicht gefördert werden (z.B. wenn bereits ein anderer Übersetzer für dasselbe Werk einen Übersetzungsauftrag erhalten hat). Der Übersetzervertrag, Verträge mit Agenten oder schriftliche Absprachen mit Rechteinhabern sind in Kopie beizulegen.
Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über erhaltene Stipendien in den letzten drei Jahren.
Jede Bewerberin / jeder Bewerber kann nur ein Projekt einreichen. Die Teilnehmer an der Übersetzerwerkstatt werden durch eine Jury ausgewählt.

Art und Höhe der Förderungshilfe (Stipendium)

Die ausgewählten Übersetzer erhalten ein Stipendium in Höhe von bis zu 1.800 €.

Die Stipendiaten sind verpflichtet,

an den Wochenendseminaren und Veranstaltungen der Übersetzerwerkstatt teilzunehmen
innerhalb der Werkstatt die gesetzten Fristen und Aufgaben für einzelne Arbeitsschritte einzuhalten.

Durchführung der Übersetzerwerkstatt

Die Übersetzerwerkstatt wird vom Literarischen Colloquium Berlin durchgeführt. Von September bis Dezember 2011 werden die ausgewählten Teilnehmer an mehreren Wochenendseminaren durch den Projektleiter Thomas Brovot und durch Mentoren (erfahrene Übersetzer, Lektoren, Verleger, Kritiker oder andere Fachleute) bei der Erstellung der Übersetzungsmanuskripte beraten und betreut. Die Seminartermine sind: 14.-16. September, 19.-21. Oktober, 16.-18. November, 14.-16. Dezember 2012.

Widerruf und Rücknahme der Bewilligung


Die Bewilligung des Stipendiums wird zurückgenommen, wenn der Antragsteller das Stipendium zu Unrecht, insbesondere durch unzutreffende Angaben erlangt hat. Das Stipendium ist zurückzuzahlen, wenn der Stipendiat seine Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt ohne wichtigen Grund abbricht oder den Verpflichtungen gemäß Ziffer IV nicht innerhalb angemessener Zeit nachkommt. Der Rückzahlungsanspruch besteht unabhängig davon, ob das Stipendium bereits verwendet worden ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner im Literarischen Colloquium Berlin  ist Jürgen Jakob Becker, (Tel. 030 – 81 69 96 25), e-mail: becker@lcb.de.  Weitere Informationen zum LCB unter www.lcb.de.