Barbara Bollwahn, Jahrgang 1964, Journalistin und Schriftstellerin. Arbeitet für verschiedene Tageszeitungen und veröffentlichte 2007 das Buch »Der Klassenfeind + ich«, basierend auf persönlichen Erlebnissen einer Liebesgeschichte zwischen Ost und West vor dem Hintergrund des ungarischen Plattensees.

György Dalos, Jahrgang 1943, ungarischer Schriftsteller und Historiker, zahlreiche Veröffentlichungen und Preise. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er war aktiv an der demokratischen Opposition Ungarns beteiligt und ist Mitherausgeber der deutschen Wochenzeitung »Freitag«.

Tibor Dömötörfi , Jahrgang 1964, Studium der Geschichte, Museologie und Soziologie; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften; Forschungsschwerpunkte: politische Soziologie, deutschungarische Beziehungen, Deutschland im 20. Jahrhundert.

Andrea Dunai, freiberufl iche Wissenschaftsjournalistin, tätig für deutsche und ungarische Medien. Für das vorliegende Buch recherchierte sie im Archiv der BStU. 2009 erschien von ihr in Ungarn: Wiedergutmachungsprozess des Jahrhunderts (Geschichte der Hatvany-Kunstsammlung).

Matthias Eickhoff, Jahrgang 1966, Reisebuchautor und Politikwissenschaftler aus Münster. Er veröffentlichte mehrere Reiseführer über Ungarn und den Balaton. 

Elke Kimmel, Jahrgang 1966, Autorin und Historikerin, hat unter anderem die viel beachtete Ausstellung »Flucht über Ungarn – Paneuropäisches Picknick ’89« für die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde realisiert.

Claudia Müller, Jahrgang 1982, Doktorandin am »Centre for Tourism and Cultural Change« an der britischen Leeds Metropolitan University. Arbeitet an einer Dissertation zu den Reisen von Ostdeutschen vor 1989: »Sozialismus Erfahren: DDR-Bürger im Urlaub in anderen sozialistischen Ländern, 1971–1989«.

Andreas Schmidt-Schweizer, Jahrgang 1964, Studium der osteuropäischen Geschichte und Politikwissenschaft; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften; Forschungsschwerpunkte: Kádárismus, Systemwechsel in Ungarn sowie deutsch-ungarische Beziehungen.

Krisztián Ungváry, Jahrgang 1969, preisgekrönter ungarischer Historiker. In Deutschland wurde er einer breiten Öffentlichkeit im Zusammenhang mit der Wehrmachtsausstellung bekannt, zu der er sich in diversen Publikationen kritisch äußerte.