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Balogh, Robert
 

Robert Balogh wurde am 17. Juli 1972 in Pécs (Fünfkirchen) geboren. Seit sieben Jahren arbeitet er an einer Trilogie der Geschichte der Ungarndeutschen – der „Schwoben“, wie sie sich selbst nennen. Der erste Teil ist der Familienroman Das Schwobische Evangilion (Medizinbuch der Großmutter), der 2001 erschien, 2004 dann Das Schwobische Legendariom (Traumbuch), das hundert Jahre eines Dorfes aus dem Blickwinkel der Ausgestoßenen und Verrückten, von ihren eigentümlichen Glaubens- und Aberglaubenswelten erzählt. In der Trilogie, deren Teile alle für sich stehen, schafft der Autor eine besondere Familien-Saga. Er erzählt Märchen seiner Kindheit, zitiert seine Großmutter in „schwobischer“ Mundart, die ihre Lebensgeschichte lakonisch auf Band spricht, und erfindet fiktive Episoden zu wahren Begebenheiten. All dies – begleitet von archaisch-volkstümlicher Poesie und Bildern aus dem Fotoalbum der Familie – setzt sich zusammen zur Geschichte der seit Jahrhunderten in Ungarn lebenden Deutschen.

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