Ferenc Barnás wurde 1959 in Debrecen geboren. Zwischen 1982 und 1988 studierte er in Debrecen, Budapest und München und erlangte sein Diplom in ungarischer Sprache und Literatur bzw. im Fach Ästhetik 1988 in Budapest, hier schrieb er 1991 auch seine Dissertation über Das Weltbild von Hermann Hesse. In den Jahren 1983-2000 war er mehrere Monate Straßenmusiker in Deutschland, der Schweiz, England, Frankreich, Italien und Österreich. 1988 bis 1994 unterrichtete er an einem Budapester Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt Literatur und Ästhetik. 1990 bis 1992 lehrte er am Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Budapester Universität ELTE Musiktheorie. 1997 erschien sein erster Roman Az élősködő [Der Parasit], im Jahr 2000 der Roman Bagatell [Bagatelle] und 2006 sein dritter Band A kilencedik [Der Neunte], der mittlerweile auch in englischer und indonesischer Sprache herausgegeben wurde. 2012 veröffentlichte er seinen Roman Másik halál [Der andere Tod].

Barnás wurde 2001 mit dem Sándor-Márai-Preis und 2006 mit dem Tibor-Déry-Preis ausgezeichnet. Sein Roman The Ninth wurde 2009 für den besten ausländischen Roman (Three Percent, USA) sowie 2010 für den Internationalen Literaturpreis IMPAC in Dublin nominiert. 2013 wurde er mit dem Aegon-Literaturpreis für das beste Buch des Vorjahres ausgezeichnet.

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