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Kiss, Noémi Was geschah, während wir schliefen
 
Noémi Kiss

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Ilma Rakusa: Metamorphosen des Eros

»Überall, alles hat eine Grenze.« Jeder Körper ist begrenzt; es gibt Grenzen zwischen zwei Menschen, den Geschlechtern, zwischen Ländern und Kulturen, unsichtbare und sichtbare. Noémi Kiss schreitet auf ihren riskanten, provokanten und bisweilen obszönen Gratwanderungen diese Grenzen ab und überschreitet sie sogar.

Eine junge Frau auf der Suche nach Identität und Halt, und doch getrieben von der Lust am Exzess, der Lust, Grenzen zu überschreiten und ihr Leben zu riskieren. In immer neuen Figuren und Konstellationen, an immer neuen Orten und Unorten erzählt Noémi Kiss suggestiv und körperlich erfahrbar vom Taumeln zwischen den Extremen und vom brutalen Zurückgeworfenwerden auf sich selbst, Sie bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit, Angst und Sehnsucht, dem sexuellen Exzess folgt der Fall und die Reflexion.

»...ungeschoren kommt das Ich nicht davon. Es ist verletzt, brüchig, taumelt zwischen Realität und Traum, zwischen Aufbruch und vermeintlicher Ankunft. Diese Taumelbewegung versteht Kiss besonders präzise wiederzugeben. Und zwar ohne Rekurs auf psychologisches Vokabular. Kein Zufall dürfte es sein, dass Noémi Kiss als ihre literarische Mutterfigur Erzsébet Galgóczi (1930-1989) nennt, eine der kühnsten Schriftstellerinnen Ungarns.«

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